Geschichten aus der Praxis

Gerne gebe ich euch hier einen Einblick in meine Arbeit mit den Kindern.  Ich bin immer wieder berührt, wenn ich miterleben darf, wie die Kids es selbst schaffen ihre belastenden Situation loszuwerden! 

Der Junge redet nun mit fremden Menschen: Ein Junge, 6 J. alt, traute sich nicht mit fremden Menschen und manchmal auch nicht mit Kindern zu sprechen. Er verschloss sich und versteckte sich oft hinter seiner Mutter.

Im Vorgespräch haben sie mir von den blauen Gedanken des Jungen erzählt, welche dafür verantwortlich waren, dass er nicht sprach. Wir merkten rasch, dass es sich um eine Angst handelt, nicht gut genug zu sein, was ihn in den zwischenmenschlichen Beziehungen hinderte oder gar blockierte. Um diese Gedanken fassbarer zu machen, haben wir stellvertretend ein Echsli, welches unser Stammhirn (Reptilienhirn) versinnbildlicht und auch für den Fluchtreflex zuständig ist, zur Hilfe genommen. Ich schenkte ihm ein süsses kleines Stoffechsli, welches er kurzum Billie taufte. Unter meiner Anleitung liess er Billie auf seine Hand springen und er redete mit ihm und erklärte ihm, dass er nicht flüchten müsse. Die Menschen, wie z.B. seine Kindergärtnerin, die Verkäuferin im Laden oder ein Gspänli möchten einfach mit ihm reden, weil sie sich für ihn interessieren oder mit ihm spielen möchten. In den visualisierten Situationen, bei denen er auf Menschen traf und wo das Echsli nervös und ängstlich wurde, streichelte er das Echsli und beruhigte es. Er teilte seinem Echsli auch mit, dass es keine Angst mehr haben muss und ihn durch das «sich verstecken» nicht mehr schützen muss, weil er nun gross und stark sei und das schaffen kann!

Die Zuneigung und das Erklären der angstmachenden Situationen hat innert kurzer Zeit (2-3 Wochen) dazu geführt, dass er mit seiner Lehrerin spricht, unbekannten Menschen, die ihn etwas fragen, antwortet und auch, dass er jetzt für sich einstehen kann.

Das Echsli hat nun seinen Platz im Schulthek bekommen und ist so immer an seiner Seite.

Für diesen Jungen, aber auch für alle Kinder ist es so wertvoll und wichtig, ihre Selbstwirksamkeit zu spüren und zu erfahren, dass sie aus eigener Kraft eine Herausforderung meistern können.

Feedback der Mutter:
Nach langem Hin und Her, den Gesprächen mit den Pädagoginnen, der Kinderärztin und der Ergotherapeutin wurde uns klar, unser Sohn hat eine Blockade. Ihm fiel es sehr schwer mit Erwachsenen und teilweise auch mit Kindern zu sprechen. Dadurch wurde er häufig total unterschätzt und verpasste auch viel Spass, den man ja als Kind mit anderen Kindern haben sollte. 

Wir bekamen die Empfehlung es mit mindTV zu versuchen und kamen so zu dir. Endlich! 

Unser Sohn wollte nach dem ersten Termin, von sich aus nochmals einen Termin bei dir. 

Ich war so erstaunt, dass er so gut mitgemacht und geredet hat. 

Tatsächlich ist hier bei unserem Sohn ziemlich viel Positives passiert. Mittlerweile geht er zur Schule und spricht. So ein Glück! 

Die coole und bildnerische Art von dir Corinne hat geholfen, dass unser Sohn offen für mindTV war. 

Grosses Dankeschön! 
Eveline

Waschzwang hat sich aufgelöst: Gerne berichte ich von einem wunderbaren Mädchen, welches es schaffte, ihren Waschzwang innert kurzer Zeit loszuwerden. Ihre Eltern haben von mindTV gehört und haben sich bei mir gemeldet. Das Mädchen hat sehr unter der Situation gelitten, einerseits hatte sie das Gefühl "falsch" zu sein und andererseits machte sie die ganze Situation traurig und wütend.

Das Mädchen hat die negativen Gefühle, die sich unter dem Zwang versteckt haben, aufgedeckt und sie aus ihrem Körper entfernt. Stattdessen hat sie ganz viel Glück, Mut und Leichtigkeit in ihren Körper gefüllt. 

Zusammen mit ihrer inneren Freundin (welche für die Gefühle zuständig ist) hat sie beschlossen, dass sie nun viel besser aufeinander hören und miteinander durchs Leben gehen wollen. Das half auch ihrem Körper sofort. Als dieser die Belastung und den Druck loswerden konnte, verschwanden die Zwangshandlungen Schritt für Schritt. 
 
Die Eltern berichteten mir, dass ihre Tochter auch zwei Monate nach der letzten Sitzung keine Zwänge mehr habe und dadurch viel leichter und unbelasteter sei.

 

Dieses Mädchen hat das soooo toll gemacht. Sie kann echt stolz sein auf sich selbst! Sie hat nämlich aus eigener Kraft diese Angewohnheit, die sie gestört und gestresst hat, ablegen können. Diese Erfahrung, dass sie mit Hilfe ihres Körpers und ihrer inneren Freundin fähig ist Herausforderungen zu meistern, gibt ganz schön Sicherheit und Selbstvertauen! 

Die Tierhaarallergie ist verschwunden:  Ein Junge litt, seit er ein Kleinkind war, an einer Tierhaarallergie. Hielt er sich im gleichen Raum wie die Tiere auf oder berührte er sie, traten postwendend Atemprobleme auf. Das führte dazu, dass er keinen Kontakt mehr mit Felltieren haben durfte. Dieser Umstand machte ihn sehr traurig und auch wütend. Angeleitet von mir, hat er alle negativen Gefühle, die mit der Allergie in Zusammenhang standen entfernt. Danach arbeiteten wir mit einem mindTV-Add-On, bei dem er sein Immunsystem, welches er als Armee visualisiert hat, neu instruierte. Er hat der Armee erklärt, dass Tierhaare etwas Natürliches seien und sie nicht dagegen ankämpfen müssen. Sein Körper komme mit diesen Tierhaaren ganz gut zurecht. Er hat dann visualisiert, wie Tierhaare in seiner Nase und in seinen Atemwege landen und hat beobachtet, wie seine Armee damit umgeht. Nichts ist passiert, alle Soldaten haben auf ihn gehört.

Er bekam dann die schöne Aufgabe, sich wieder einmal bewusst Tieren zu nähern. Seine Eltern waren ebenfalls sehr gespannt auf diesen Versuch. Es hat geklappt. Und auch der zweite Kontakt verlief unauffällig. Der dritte Versuch war dann die Feuerprobe: Endlich durfte er wieder bei seinen Grosseltern ins Haus, wo auch zwei Katzen ihr Zuhause haben. Er sass sogar eine ganze Weile im Wohnzimmer auf dem Sofa und hat gelesen.

Auch diese Eltern berichteten mir ganz freudig, dass nach diesem Zusammentreffen mit den Katzen bei ihrem Sohn keinerlei Beschwerden aufgetreten sind!